die neue eGOZ - aktuell inkonsistent, da in Überarbeitung einheitliche Gebührenordnung für Zahnmedizin

offen gelegte Abrechnung

Bisher werden in der gesetzlichen Versicherung fast alle Leistungen verdeckt abgerechnet.

Offenheit schafft Vertrauen

Gesetzlich Versicherte erfahren bisher in aller Regel nicht, welche Kosten ihre Behandlung verursacht oder welche Maßnahmen eigentlich zur Abrechnung kommen.

Weder wird so ein gesundheitsbewusstes Verhalten gefördert, noch wird die Vertrauensbasis gestärkt. Auch tatsächlichem Betrug öffnet eine verdeckte Abrechnung alle Türen.

Die neue eGOZ sollte so gehandhabt werden, dass Patienten auch eine Rechnung erhalten, falls die Versicherung alle Kosten übernimmt und ein Direktabrechnungsvertrag zwischen Zahnarztverbänden und Kostenträgern besteht.

Patienten haben so eine Kontrollmöglichkeit über den Leistungsumfang und erfahren, welche Kosten verursacht worden sind. Haben Patienten einen Eigenanteil selbst zu tragen, sorgt die Gesamtaufstellung aller Leistungen für Transparenz und Verständlichkeit.

verbesserte Übersicht ermöglicht Leistungsvergleiche

Mit der Übersicht über alle geplanten Leistungen erhalten Versicherte überhaupt erst die Möglichkeit, Versicherer oder Zahnarztpraxen vergleichen zu können, der Wettbewerb wird durch diese Transparenz gestärkt, die Gesundheitsversorgung kann effektiver werden.

Probleme mit verdeckter Abrechnung

  • Eine verdeckte Abrechnung fordert schwarze Schafe geradezu zum Betrug heraus.
  • Patienten können keinen Überblick gewinnen, ob Leistungen versehentlich oder absichtlich doppelt in Rechnung gestellt werden.
  • Versicherte können kaum einen vollständigen Überblick erlangen, wenn sie unterschiedliche Leistungspakete vergleichen wollen, da ihnen ein Teil der Maßnahmen verborgen bleibt.
  • Die Chance, gesundheitsbewussteres Verhalten durch Mitteilung der verursachten Kosten zu fördern, wird bisher vertan.
  • Verdeckte Abrechnung behindert den freien Markt.